Tiertherapie-Netzwerk

 

Ihr Tier zeigt Verhaltensauffälligkeiten, wirkt unwohl, hat körperliche Beschwerden oder Sie haben einfach das Gefühl, dass etwas nicht stimmt?

 

Viele Tierhalter stehen dann vor der Frage:

Welche Therapie ist die richtige? Und wann sollte man direkt einen Tierarzt aufsuchen?

 

Genau dafür wurde unser Therapeutenfinder geschaffen. Er hilft Ihnen dabei, die passende Unterstützung für Ihr Tier zu finden – unabhängig davon, ob es sich um ein Pferd, einen Hund oder eine Katze handelt.

 

Wann sollte man zuerst zum Tierarzt?

 

Grundsätzlich gilt:

Akute Erkrankungen und Notfälle gehören immer in tierärztliche Hände.

 

Suchen Sie umgehend einen Tierarzt auf bei:

  • Verletzungen und Unfällen
  • starken Schmerzen
  • Atemnot
  • Koliken beim Pferd
  • Krampfanfällen
  • Lähmungserscheinungen
  • Fieber
  • Vergiftungsverdacht
  • starken Blutungen
  • plötzlicher Teilnahmslosigkeit
  • anhaltendem Erbrechen oder Durchfall
  • allen lebensbedrohlichen Zuständen

 

Auch bei unklaren körperlichen Symptomen empfiehlt es sich häufig, zunächst eine tierärztliche Untersuchung durchführen zu lassen. Viele Verhaltensprobleme oder Leistungsabfälle haben körperliche Ursachen, die zuerst abgeklärt werden sollten.

 

Wann kann ein Tiertherapeut sinnvoll sein?

 

Tiertherapeuten arbeiten ergänzend zur Veterinärmedizin und unterstützen Tiere ganzheitlich auf körperlicher, emotionaler und energetischer Ebene.

 

Eine tiertherapeutische Begleitung kann beispielsweise sinnvoll sein bei:

  • Stress und Nervosität
  • Verhaltensauffälligkeiten, Traumata
  • Ängsten und Unsicherheiten
  • Veränderungen im sozialen Verhalten
  • chronischen Beschwerden
  • Verspannungen und Bewegungseinschränkungen
  • Leistungsabfall
  • Regeneration nach Krankheit oder Verletzung
  • Unterstützung älterer oder sterbender Tiere
  • Begleitung in belastenden Lebenssituationen und bei Veränderungen
    (Heirat, Kinder, Umzug / Stallwechsel, neue menschliche Bezugspersonen oder tierische Gefährten usw.)

 

Je nach Ursache und Situation kommen unterschiedliche Therapieformen infrage.

  • Tierkommunikation:
    Wenn man das Tier besser verstehen möchte bzw. wenn man wissen möchte, wie es sich aktuell fühlt (körperlich / psychisch)

 

Tierhalter nutzen sie häufig bei:

  • unerklärlichen Verhaltensänderungen
  • Stresssituationen
  • Konflikten zwischen Tieren
  • Veränderungen nach Umzug oder Stallwechsel
  • Herausforderungen im Zusammenleben
  • vermissten Tieren
  • Begleitung alter oder kranker Tiere

 

Tierkommunikation ersetzt keine tierärztliche Diagnostik, kann jedoch wertvolle Hinweise auf das Erleben des Tieres liefern und therapeutische Massnahmen sinnvoll ergänzen.

 

 

Tierverhaltenstherapie und Tiertraining

 

Zeigt ein Tier auffälliges Verhalten, ist häufig eine professionelle Verhaltensanalyse sinnvoll.

 

Typische Themen sind:

  • Angstverhalten
  • Aggression
  • Trennungsstress / Verlustangst
  • Unsicherheit
  • stereotype Verhaltensweisen (z. B. Schwanz jagen, weben, koppen,...)
  • Probleme im Umgang mit Artgenossen
  • Unsauberkeit bei Katzen ("Markieren")

 

Verhaltenstherapeuten und qualifizierte Trainer analysieren die Ursachen und entwickeln individuelle Lösungsansätze für Tier und Halter.

 

 

Tiershiatsu und manuelle Therapien

 

Körpertherapeutische Verfahren wie Tiershiatsu, Massage oder andere manuelle Therapien werden häufig eingesetzt bei:

  • Muskelverspannungen
  • Bewegungseinschränkungen
  • Steifheit
  • Rückenproblemen
  • Kompensationsmustern
  • Stress (durch Schmerzen)
  • älteren Tieren

 

Ziel ist es, das körperliche Wohlbefinden zu fördern und die natürlichen Selbstregulations-prozesse zu unterstützen.

 

 

Tierhomöopathie

 

Die Tierhomöopathie wird von vielen Tierhaltern als ergänzende Therapiemethode genutzt.

 

Sie kommt häufig zum Einsatz bei:

  • wiederkehrenden Beschwerden
  • chronischen Problemen
  • emotionalen Belastungen
  • Allergieneigung
  • Hautproblemen
  • Unterstützung der allgemeinen Konstitution
  • veterinärmedizinisch austherapierten Tieren

 

Wichtig ist auch hier eine vorgängige tierärztliche Abklärung bei unklaren oder schwer-wiegenden Symptomen.

 

 

Energetische Tiertherapien

 

Energetische Methoden werden eingesetzt, um das Tier ganzheitlich zu begleiten und dessen Wohlbefinden zu unterstützen.

 

Anwendungsgebiete sind beispielsweise:

  • Stress
  • innere Unruhe
  • emotionale Belastungen
  • Veränderungen im Umfeld
  • Regenerationsphasen
  • Unterstützung bei chronischem Geschehen

 

Sie ersetzen keine medizinische Behandlung, können jedoch eine sinnvolle Ergänzung darstellen.

 

 

Was tun, wenn man nicht weiss, welche Therapie die richtige ist?

 

Genau hier hilft unser Therapeutenfinder.

 

Viele Beschwerden lassen sich nicht eindeutig einer einzigen Ursache zuordnen. Körperliche, emotionale und umweltbedingte Faktoren greifen oft ineinander. Deshalb ist es nicht immer einfach zu entscheiden, ob ein Tier beispielsweise eine Verhaltenstherapie, eine körper-therapeutische Behandlung, Tierkommunikation oder eine andere Form der Unterstützung benötigt.

 

Über unseren Therapeutenfinder finden Sie qualifizierte Fachpersonen aus unterschiedlichen Bereichen der Tiertherapie. Sie können gezielt nach Therapieform suchen oder sich zunächst beraten lassen, welche Unterstützung für Ihr Tier sinnvoll sein könnte.

 

Der richtige Weg: Tierarzt und Tiertherapie ergänzen sich

 

Moderne Tiergesundheit bedeutet nicht „entweder oder", sondern oft ein sinnvolles, inter-disziplinäres  Zusammenspiel verschiedener Fachrichtungen.

 

Während Tierärzte Erkrankungen diagnostizieren und medizinisch behandeln, können Tiertherapeuten und Tiertrainer zusätzliche Unterstützung leisten – beispielsweise bei der Rehabilitation, Verhaltensarbeit, Stressbewältigung oder Förderung des allgemeinen Wohlbefindens.

 

So entsteht für viele Tiere ein ganzheitlicher Ansatz, der ihre individuellen Bedürfnisse berücksichtigt.

 

 

Jetzt den passenden Tiertherapeuten finden

 

Nutzen Sie unseren Therapeutenfinder, um qualifizierte Tiertherapeuten, Tierkommunikatoren, Tierverhaltenstherapeuten, Tiertrainer und weitere Fachpersonen in der deutschsprachigen Schweiz  zu finden.

Gemeinsam finden Sie heraus, welche Unterstützung Ihrem Tier in seiner aktuellen Situation am besten helfen kann.